Es kursieren viele kostenlose Anleitungen für Babynester im Netz. Die
von mir verwendete verlinke ich aber nicht, denn sie war schlecht. Wie
man auf dem Foto sehen kann, ist es immens wichtig, dass die äußeren
Rundungen wirklich kreisrund sind, damit es keine solchen Hörnchen wie
rechts gibt:
Fenja
wurde in eine Familie mit einem fürchterlich fußkalten Wohnzimmer
geboren, Damit die Kleine es auch von unten warm hat, habe ich ihr eine
Wollmatratze gefilzt, für die es auch zwei Bezüge gibt.
Der Boden
des Nests wird in allen Anleitungen mit Volumenvlies verstärkt,
eigentlich ist das Nest dann schon fertig. Aber was passiert, wenn das
Baby ausläuft? Dann muss
das ganze Nest in die Waschmaschine! Deshalb werde ich beim nächsten
Nest das Volumenvlies weglassen und stattdessen wieder eine
herausnehmbare Matratze filzen. Die kann man natürlich auch aus
Volumenvlies oder ein paar Lagen Molton nähen. Babys müssen ja nicht
weich gelagert werden. Meine Version mit
Volumenvlies im Boden UND Matratze ist schon ziemlich dick:
. Hier sieht man die ganze Pracht: Nest, Matratze, Ersatzbezug:
Babynester
sehen kompliziert aus, sind aber tatsächlich total einfach zu nähen.
Die einzige Herausforderung war das Aufnähen des Bandes, in dem das
Zugband verläuft. Und so sieht das aus, wenn man im Nährausch vergisst,
den Oberfaden farblich anzupassen:
Wenn
ihr also ein einfaches Projekt für ein Baby-Willkommensgeschenk sucht:
So ein Nest ist toll und wird mit Sicherheit viel verwendet. Fenja
jedenfalls ist darin sowohl vor ihren herumlaufenden Brüdern als auch
vor der Kälte des Bodens geschützt.
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Montag, 9. Dezember 2019
Samstag, 23. November 2013
Zum zweiten Mal Vitamin D - und eine kunterbunte Mütze
Diese Blogpause war nicht beabsichtigt, aber mein Leben ist im Moment einfach zu voll und zu spannend zum Schreiben. Das hindert mich aber nicht daran, weiterhin treu eure Blogs zu verfolgen, und seit ich das auf meinem Smartphone tue, ist die Kombination Tee trinken und Blogs lesen meine allerschönste Pause. Euch allen herzlichen Dank für die vielen inspirierenden, farbenfrohen Einblicke in eure Werkstätten.
Die zweite Vitamin D-Jacke ist nun fertig. Die erste Jacke hatte ich ja für meine Freundin Martina gestrickt, aber es war noch genügend Wolle für eine weitere Version da. Vitamin D ist einfach perfekt. Nicht zu lang, mit einem pfiffigen Schnitt, entspannend und doch nicht langweilig zu stricken - besser gehts nicht!
Diese grüne Fassung ist für mich, und ich liebe das selbstgesponnene Wolle-Seide-Gemisch und die gute Passform mit dem interessanten Faltenwurf. Ein Tragefoto der grünen Version gibt es wegen des Lichtmangels aber nicht. Pflanzenfarben lassen sich nun mal nicht blitzen.
Als es jetzt kälter wurde, wollte ich gern für Simon eine Art Boshi-Mütze häkeln. Die alte Mütze aus dem Vorjahr ist ganz ausgeleiert und ich finde, dass die einfachen Häkelmützen einfach unschlagbar gut sitzen und viel besser wärmen als Strickmützen. Simons Farbwünsche waren aber eher speziell und mit meinen Pflanzenfarben nicht umzusetzen. Und so suchte er sich im Netz diesen Kammzug bei Piratenwolle aus:
Das war für mich eine ganz neue Erfahrung - ich hatte nämlich vorher noch nie einen "fremden" Kammzug versponnen! Und außerdem hatte ich Vorurteile gegenüber einer Mischung, die Nylon enthält und stellte mir das Spinnen eines solchen Gemischs eher unangenehm vor. Aber Simon war unerbittlich. Dieser Kammzug sollte es sein!
Und siehe da, alle Vorurteile wurden widerlegt! Die grellbunten Farben haben in dieser grauen Zeit richtig Spaß gemacht, den Nylonanteil habe ich weder gesehen noch beim Spinnen irgendwie gespürt, das Häkeln mit Nadelstärke 6 war erstaunlich unverkrampft (alles über Nadelstärke 3,5 empfinde ich sonst als zu dick), und Simon und seine neue Mütze sind zusammen sehr glücklich.
Euch allen ein buntes Wochenende und bis BALD!
Die zweite Vitamin D-Jacke ist nun fertig. Die erste Jacke hatte ich ja für meine Freundin Martina gestrickt, aber es war noch genügend Wolle für eine weitere Version da. Vitamin D ist einfach perfekt. Nicht zu lang, mit einem pfiffigen Schnitt, entspannend und doch nicht langweilig zu stricken - besser gehts nicht!
Diese grüne Fassung ist für mich, und ich liebe das selbstgesponnene Wolle-Seide-Gemisch und die gute Passform mit dem interessanten Faltenwurf. Ein Tragefoto der grünen Version gibt es wegen des Lichtmangels aber nicht. Pflanzenfarben lassen sich nun mal nicht blitzen.
![]() |
| Fertig kardiert . Zehn pflanzengefärbte Farbtöne, BFL und ein wenig Seide |
| Das fertige Garn, verzwirnt mit Filisilk. Ein Traum in weich... |
![]() |
| Beim Trocknen. Die Bündchen habe ich mit doppeltem Filisilk gestrickt. |
| Detailansicht... |
| ... im direkten Vergleich mit der roten Version. Der Single ist derselbe, aber hier habe ich mit rotem Kammgarn verzwirnt. |
| Tragefoto in rot |
Als es jetzt kälter wurde, wollte ich gern für Simon eine Art Boshi-Mütze häkeln. Die alte Mütze aus dem Vorjahr ist ganz ausgeleiert und ich finde, dass die einfachen Häkelmützen einfach unschlagbar gut sitzen und viel besser wärmen als Strickmützen. Simons Farbwünsche waren aber eher speziell und mit meinen Pflanzenfarben nicht umzusetzen. Und so suchte er sich im Netz diesen Kammzug bei Piratenwolle aus:
Das war für mich eine ganz neue Erfahrung - ich hatte nämlich vorher noch nie einen "fremden" Kammzug versponnen! Und außerdem hatte ich Vorurteile gegenüber einer Mischung, die Nylon enthält und stellte mir das Spinnen eines solchen Gemischs eher unangenehm vor. Aber Simon war unerbittlich. Dieser Kammzug sollte es sein!
Und siehe da, alle Vorurteile wurden widerlegt! Die grellbunten Farben haben in dieser grauen Zeit richtig Spaß gemacht, den Nylonanteil habe ich weder gesehen noch beim Spinnen irgendwie gespürt, das Häkeln mit Nadelstärke 6 war erstaunlich unverkrampft (alles über Nadelstärke 3,5 empfinde ich sonst als zu dick), und Simon und seine neue Mütze sind zusammen sehr glücklich.
Euch allen ein buntes Wochenende und bis BALD!
Montag, 7. März 2011
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