Montag, 22. August 2016

Schnittgutverwertung nach Färberinnenart

Im Elterngarten war der jährliche Sommerschnitt fällig. Dieses Blutpflaumen-Ungetüm steht beim Nachbarn und droht damit, die Weltherrschaft zu übernehmen. Meine Eltern versuchen das von ihrer Zaunseite aus zu verhindern.


Neben einem Berg Schreddergut fiel dabei ein Glühweintopf voll Blätter fürs Färben ab. Die Blätter lassen sich bei Blutpflaumen bequem ästeweise abstreifen, so dass die Ernte schnell geht. Das Ergebnis der blutrot gefärbten Flotte waren drei Züge Grün in diversen Schattierungen:


Die zwei großen Dahlien, die den Sitzplatz auf der "Rentnerbank" einrahmen, blühen schon eine ganze Weile. Da wurde es Zeit, die verwelkten Blüten auszuputzen und zu verwerten:


rosa Dahlienköpfe färben Wolle strahlend orange

Merke (frei nach Eule und Nachtigall): was dem einen sein Biomüll ist dem anderen sein Färbeglück!

Sonntag, 31. Juli 2016

12tel Blick im Juli

Wir sind gerade rechtzeitig zu Tabeas 12tel Blick aus dem Urlaub zurückgekommen.
Doch noch bin ich weiterhin völlig im zufrieden-entspannten Ferienmodus und habe keine Lust auf Gartenarbeit. Daher ist das Beet noch nicht von den Mutterkrautleichen befreit:

Terrassenbeet im Juli




Hier zum Vergleich die Fotos Januar bis Juni:

Von der anderen Seite sieht das Beet übrigens viel schöner aus, denn da blühen die Crocosmia:


Der Bereich um den Kompostplatz ist jetzt komplett zugewuchert. Durch den Regen ist der große Wermut umgefallen und hat den Eingang versperrt. Wenn ich nicht mehr so gemütlich bin, hole ich eine Staudenstütze. Irgendwann.

Bauch des Gartens im Juli
Der Bauch des Gartens Januar bis Juni

Samstag, 2. Juli 2016

12tel Blick im Juni

Dies ist ... ähm... das "rotorange" genannte Beet im Juni:


Merke: Lasse niemals Mutterkraut ins Starkzehrerbeet - es kann sich einfach nicht benehmen und verausgabt sich bei der Blütenbildung, bis es umfällt. Der für hübsche weiße Tupfer zuständige Phlox ist schon ganz eingeschüchtert. Zudem sind zwei der drei Echinacea und die Kokardenblumen nicht wieder gekommen, so dass Feuersalbei, Zinnien und Rosen das mit dem Rotorange wohl ganz alleine übernehmen müssen. Der Feuersalbei schmeckt den Schnecken aber richtig gut - mal sehen, ob er es schafft. Das Lampenputzergras hat sich im Vergleich zum Vorjahr mindestens verdoppelt und braucht zukünftig nur noch ein paar Frühblüher als Unterpflanzung. Einige schöne Rot- und Rosatöne gibt es übrigens trotz der Rüpelei des Mutterkrauts:

Rose Apricola nach dem Regen



Der Kompostplatz ist jetzt total zugewachsen. Ich mag diesen verwunschenen Arbeitsplatz sehr. Im Moment stinkt es dort ein bisschen, weil ich einen ganzen Kübel Holunderjauche angesetzt habe, um die Wühlmäuse von den Kartoffeln fernzuhalten.

Der Bauch des Gartens im Juni



Aber nun schnell bei Tabea verlinken und zurück ans Spinnrad...